Spotify Artist Pick: So legst du ihn fest und hältst ihn aktuell

Die Überschrift „Spotify Artist Pick“ neben einer abstrakten Albumcover-Kachel im Scheinwerferlicht und einer grünen Auswahlmarkierung.
Wähle ein klares Ziel für die Aufmerksamkeit, die dein Artist Pick bekommt. Konzeptillustration.

Mit dem Artist Pick von Spotify hebst du einen Inhalt deiner Wahl weit oben in deinem Künstlerprofil hervor. Leg ihn über Spotify for Artists fest und sorge dann dafür, dass er immer zu dem passt, was Besucher als Nächstes tun sollen: eine Veröffentlichung hören, eine Playlist durchstöbern oder ein anstehendes Konzert finden.

Diese Wahl spielt eine Rolle, wenn jemand über einen Social-Media-Beitrag oder eine Empfehlung aus dem Freundeskreis auf dein Profil kommt. Vielleicht kennt diese Person einen einzigen Refrain und sonst nichts von deiner Musik. Ein passender Artist Pick zeigt ihr einen klaren Einstieg. Die Arbeit besteht darin, das richtige Ziel zu wählen und zu erkennen, wann es nicht mehr das richtige ist.

Leg deinen Artist Pick fest

Spotifys Anleitung zum Artist Pick (auf Englisch) beschreibt diese Wege:

  • Im Web: Melde dich auf artists.spotify.com an, wähle „Profil ansehen“ ("View Profile") und klicke dann unter „Artist Pick“ auf das Plus-Symbol.
  • In der App Spotify for Artists: Öffne den Bereich „Profil“ und tippe dann unter „Artist Pick“ auf das Plus-Symbol.

Suche nach dem Inhalt oder füge seinen Link ein. Du kannst eine kurze Nachricht und ein Bild hinzufügen; Bilder müssen mindestens 690 × 500 Pixel groß sein und im Format JPEG, GIF oder PNG vorliegen. Für einen Podcast als Artist Pick brauchst du die Webversion.

Kopiere den Link zum Ziel, bevor du anfängst. Gibt es einen Song als Live-Aufnahme, als Remaster und im Original, vergleiche Titel und Cover sorgfältig. Öffne genau den Inhalt, den du empfehlen willst, statt einfach den ersten Treffer mit passendem Namen auszuwählen.

Stimme das Ziel auf den nächsten Schritt deiner Besucher ab

Spotifys Leitfaden zum Künstlerprofil (auf Englisch) beschreibt verschiedene Optionen, darunter Veröffentlichungen, Playlists, Konzerte und Merchandise. Entscheide je nachdem, welchen Zweck dein Profil gerade erfüllen soll.

Läuft eine Kampagne zu einer Veröffentlichung, führe Besucher zu der Musik, um die es in deiner Promotion geht. Erklärt dein Video, wie eine EP entstanden ist, ist die EP ein sinnvolles Ziel. Schickst du diese Hörer zu einem älteren Track, der nichts damit zu tun hat, müssen sie nach der Veröffentlichung suchen, die du gerade erwähnt hast.

Zwischen zwei Veröffentlichungen kann eine kurze Künstler-Playlist die Bandbreite deines Katalogs zeigen. Gib ihr ein klares Konzept, etwa reduzierte Aufnahmen oder Songs aus einem bestimmten Projekt. Hör sie einmal in ihrer Reihenfolge durch, bevor du sie hervorhebst; der erste Track sollte für jemanden funktionieren, der deine Musik heute kennenlernt.

Ein Konzert als Artist Pick eignet sich für eine Phase, in der ein Konzertbesuch der wichtigste nächste Schritt ist. Merchandise passt, wenn ein bestimmtes Produkt neu erscheint oder wieder auf Lager ist. Bei diesen Optionen musst du genauer hinschauen, weil sich das Angebot ändern kann, während deine Werbebeiträge noch im Umlauf sind.

Schreib die Nachricht erst, wenn das Ziel feststeht. Erkläre in einfachen Worten, was man dort findet. „Die Live-Version vom Release-Konzert unserer EP“ gibt mehr Kontext als „Hier passiert gerade Großes“. Vermeide zeitgebundene Formulierungen, es sei denn, du hast eingeplant, sie zu aktualisieren.

Trenne das Ablaufdatum vom Termin deiner Kampagne

Nach den aktuellen Regeln von Spotify bleibt ein Artist Pick 180 Tage lang aktiv, sofern du ihn nicht früher änderst. Konzert-Picks verschwinden nach dem Konzert oder sobald es ausverkauft ist; falls vorhanden, erscheint dann das nächste anstehende Konzert. Merchandise-Picks verschwinden, sobald die Artikel ausverkauft sind. Musikvideo-Picks hängen davon ab, ob das Video in der jeweiligen Region verfügbar ist.

Deine Kampagne braucht vielleicht schon viel früher eine Änderung. Eine Nachricht wie „Wir sehen uns am Freitag“ kann veraltet sein, bevor der Artist Pick regulär abläuft. Trage einen Prüftermin in deinen Veröffentlichungskalender ein, sobald du den Artist Pick festlegst, statt dich darauf zu verlassen, dass dich sein Verschwinden daran erinnert.

Halte Ziel, Nachricht, zuständige Person und nächsten Prüftermin an einer Stelle fest. Ergänze einen Anlass für die Prüfung: „nach dem Release-Konzert“, „wenn die nächste Single erscheint“ oder „wenn das Produkt ausverkauft ist“. Mit einem Anlass bleibt die Erinnerung nützlich, auch wenn sich deine Pläne verschieben.

Wenn mehrere Personen das Profil betreuen, leg diese Notiz dort ab, wo das ganze Promotion-Team sie sehen kann. Nimm den genauen Ersatzlink schon vor dem Stichtag in die Notiz auf. Prüfe den Link jedes Mal erneut, wenn du eine Veröffentlichung ersetzt oder korrigierst. Wer die sonst zuständige Person vertritt, sollte die geplante Änderung vornehmen können, ohne raten zu müssen, zu welcher Veröffentlichung, welcher Playlist oder welchem Konzert die Kampagne die Leute als Nächstes schicken soll.

Planungsdiagramm zum Spotify Artist Pick: Ziel wählen, öffentliches Profil prüfen und Prüftermin festlegen.
Wähle aus, was du hervorhebst, prüfe, wie es im öffentlichen Profil aussieht, und leg einen Termin zur Überprüfung fest.

Ein Wechsel am Release-Wochenende

Stell dir ein unabhängiges Duo vor, das eine EP veröffentlicht und dazu ein kleines Release-Konzert spielt.

Vor dem Auftritt wählt das Duo das Konzert als Artist Pick, weil seine aktuellen Beiträge Hörer aus der Gegend einladen, vorbeizukommen. Der Manager der beiden hält in einer einfachen Notiz fest: den Konzert-Pick bis zum Ende der Veranstaltung beibehalten, am nächsten Morgen das Profil prüfen und die Promotion auf die EP umstellen.

Sind die Tickets früh ausverkauft, prüft der Manager, was als Nächstes angezeigt wird. Spotify zeigt dann vielleicht ein anderes anstehendes Konzert, während das Duo inzwischen vor allem möchte, dass die Leute reinhören. Die beiden sollten die EP bewusst auswählen, statt davon auszugehen, dass der automatische Wechsel zur Kampagne passt.

Nach dem Konzert kann die Nachricht auf die Aufnahme verweisen: „Hör dir die EP an, die wir beim Release-Konzert gespielt haben.“ Der Manager öffnet das öffentliche Profil, prüft das Ziel und aktualisiert die Notiz im Kalender. Weil diese kleine Aufgabe fest zugeteilt ist, geht niemand davon aus, dass sich schon jemand anderes darum gekümmert hat.

Was den Wechsel sinnvoll macht, ist die Verbindung von Inhalt und Timing. Das Konzert richtet sich an Hörer, die hingehen können; die EP an Leute, die das Duo erst danach entdecken. Keine der beiden Optionen muss hervorgehoben bleiben, nur weil sie vorher gepasst hat.

Prüfe den Zugriff und das öffentliche Ergebnis

Wenn du den Artist Pick nicht bearbeiten kannst, prüfe deine Rolle im Team. Laut Spotifys Hinweisen zu den Zugriffsstufen (auf Englisch) kannst du mit der Rolle „Admin“ oder „Bearbeiter“ ("Editor") Profile bearbeiten, mit der Rolle „Leser“ ("Reader") nicht. Bitte bei Bedarf einen Team-Admin, den Zugriff zu prüfen.

Sieh dir nach einer Änderung das öffentliche Künstlerprofil auf dem Gerät an, das dein Publikum meistens nutzt. Öffne den Artist Pick und sieh dir Ziel und Nachricht zusammen an. Prüfe, ob das Ziel hält, was die Nachricht verspricht, und ob wichtige Wörter lesbar bleiben. Eine gespeicherte Einstellung allein verrät dir nicht, wie das Ergebnis für Hörer aussieht.

Verbinde Profilgestaltung und Follower-Wachstum

Ein klares Profil gibt Besuchern etwas, das einen genaueren Blick lohnt, bevor du sie bittest, dir zu folgen. Spotify unterscheidet Follower von Hörern (auf Englisch): Einem Künstler zu folgen und seine Musik zu streamen, sind zwei getrennte Aktionen.

Wenn es zu deinem Promotion-Plan gehört, deine Follower-Zahl zu steigern, kannst du bei Boost Social Media für ein ausgewähltes öffentliches Künstlerprofil Spotify Künstler-Follower kaufen. Dieser Service betrifft die Follower-Zahl; er legt weder deinen Artist Pick fest, noch verspricht er Streams. Sorge dafür, dass das hervorgehobene Ziel für alle nützlich bleibt, die auf dein Profil kommen.

Öffne bei deinem nächsten Kampagnenwechsel das Profil erneut und sorge dafür, dass die Empfehlung zu dem passt, was du jetzt bewirbst.

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